Home | Aktuelles | Aktivitäten | Kontakt 

Der Weg zum Schein: Erste Kassenstelle eröffnet

Als am 17.12. das Elbtaler-Büro öffnete, um die erste Auszahlung von Elbtaler-Scheinen zu veranlassen, sammelten sich Mitglieder der ersten Stunde, Entwickler und Enthusiasten. Gegen 15 Uhr war es soweit, die ersten Scheine kamen im Büro an. Als Erstes folgte eine Inventur der Geldmenge und die Übergabe an die Kassenstelle. Gespannt verfolgten wir die erste Auszahlung der Scheine von einem Teilnehmerkonto. Die ersten Scheine waren damit im Umlauf.

Es wurde mit Sekt gefeiert und, wie üblich, rund um das Thema Geld diskutiert und gelernt. Die Entwickler erklärten die Funktionen und Abläufe in der Software. Was passiert, wenn eine Auszahlung beantragt wird und woher weiß das System die vorhandene Geldmenge. Das Konzept wird in ständiger Zusammenarbeit und im Austausch mit den Interessierten weiter entwickelt.

Auf der Rückseite der Scheine ist Werbung von lokalen Unternehmen abgedruckt. Das ist Werbung für regionale Wirtschaft, für unsere Region. Der Schein wurde genau geplant, mit Sicherheitsmerkmalen ausgestattet und mit einem Ablaufdatum versehen. Das Horten von großen Bargeldmengen wird dadurch unattraktiv. Ein technisches Meisterstück.

Seit 4 Jahren handeln regionale Unternehmer mit dem Elbtaler. Sie haben ein Elbtaler-Konto, welches wie bei einem normalen Onlinebanking funktioniert. Das ist einfach und bequem, doch bleibt das Regiogeld dadurch unsichbar. Die Mitglieder des Fördervereines Elbtaler e.V. träumten schon lange vom gedruckten Schein, der von Hand zu Hand weiter gegeben werden kann. Nun ist er da.

Der Schein ist zunächst im internen Kreis, also bei den Elbtaler-Mitgliedern in Umlauf. Damit er weitere Kreise erreichen kann werden als nächstes Ausgabestellen eingerichtet. Doch das ist eine Aufgabe für das nächste Jahr.

Für 2015 schließen wir unsere Arbeit erfolgreich mit der Scheineinführung ab.

Der Weg zum Schein: Scheinbögen gedruckt

Ein weiterer Schritt ist getan: am vergangenen Dienstag wurden in der Druckerei Belzing die ersten Bögen der Elbtaler-Schein gedruckt.

Insgesamt umfasst die erste Serie ein Kontigent von über 100.000 ET, unserem ersten Vorrat für die kommende Scheineinführung. Die Bögen bestehen aus einem Sicherheitspapier, ebenso sind weitere Sicherheitsmarkmale aufgedruckt.

In ein paar Tagen bekommen wir die Bögen geliefert. Dann gehen die ersten Bögen noch einmal durch den Digitaldruck, für den noch vollständigen Bedruck der Rückseite (Seriennummer, QR-Code, Werbeaufdruck, Ablaufdatum etc.). Dies geschieht dann in kleineren Stückzahlen.

Der Elbtaler existiert nun de facto auch in physischer Form.

Wir danken unserem Mitglied der Druckerei Belzing für die gute Zusammenarbeit und freuen uns gemeinsam über diesen großen Schritt!


Der Weg zum Schein: Gestaltung der Werbeanzeigen

Während wir aktuell noch die letzten Details mit der Druckerei klären, sind wir nebenbei fleißig dabei, die Werbeanzeigen unserer Unternehmen zusammen zu tragen. Auf die Rückseite der Scheine werden diese aufgedruckt.

Die Unternehmen laden im Regionalatlas ihre Anzeige hoch. Beim Druck von frischen Scheinen kann das System auf all die hinterlegten Anzeigen zugreifen.

Hier ein paar Beispiele der eingereichten Anzeigen, und wie dies dann auf der Rückseite der Scheine aussieht.



Filmdreh: Der Elbtaler im Kino?

Der Elbtaler kommt ins Kino! Diese Woche fanden die Dreharbeiten zu unserem Story of Change statt. Nach 8 Stunden Dreh und etlichen Szenen war der Film im Kasten.

Story of Change ist ein Filmprojekt vom Sukuma Arts e.V., bei dem die in der Stadt sich ereignenden Veränderungen, einem breiteren Publikum näher gebracht werden. Der Elbtaler-Film selbst wird nur wenige Minuten lang sein, und soll in einigen Programmkinos in Dresden laufen, als kleiner Spot vor den eigentlichen Hauptfilmen.

Am Montag den 19.10. um 19 Uhr ist der Premierenabend bei dem nicht nur unser Film, sondern zwei weitere Filme von Story of Change im Filmtheater Schauburg gezeigt werden. Der Abend ist Teil des Umundu Festivals. Wer den Film vor allen anderen sehen will, ist herzlich eingeladen mit uns dabei zu sein. Wir sind gespannt, wir haben den Film in seiner fertigen Form selbst noch nicht gesehen.


Hier noch ein paar weitere Fotos vom Dreh.

Mit dabei: Pestel Optik, der Hofladen Altstrehlen, Naturfriseur Gerhardt und Bäckerei Heller. (Alles Mitglieder beim Elbtaler.) Ein großes Dankeschön an das Sukuma Team, ohne das dies alles nicht möglich wäre, dem Filmteam von ravir film und dem Regisseur Thomas Frick. Was für ein aufregender Tag!

Der Weg zum Schein: Druckdaten angelegt

Wer Regiogeld machen will, der muss einfach nur Scheine drucken, so denkt man. Aber wenn wir eins in den letzten Jahren gelernt haben: es gehört weit aus mehr dazu. Mehr an was man da alles denken muss. Das breite Spektrum an Aufgaben dass da auf einen zukommt.

Aber bei all den vielen Aufgaben steht aber auch eins fest: Scheine zu drucken, ist wohl der mit Abstand spannendste Akt von allen! :-)

Wir sind nah dran. In den letzten Tagen wurden die Druckdaten für den Elbtaler-Schein angelegt. Zur Zeit sind wir im Gespräch mit der Druckerei.

Hier zu sehen ist der A3-Scheinbogen auf dem 12 Scheine Platz finden.

Abkucken beim „Lausitzer“

Zweimal im Jahr findet im Biosphärenreservatszentrum in Wartha ein wunderschöner Naturmarkt statt. Wartha liegt 15 km nordöstlich von Bautzen und somit mitten in der Lausitz.

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. An die 70 Erzeuger, Händler und Handwerker aus dem Umland präsentieren ihre Waren. Ein Markt voller kleinerer Landwirtschafts- und Handwerksbetriebe für regionaltypische und umweltverträgliche Produkte. Auf dem Markt gab es neben den Händlern auch ein buntes Programm aus Musik und zu bestaunenden Ausstellungen des Biosphärenreservats. An die 4500 Besucher zog es Samstag nach Wartha zum Naturmarkt.

Wir waren ebenso mit dabei, denn das Besondere: auf diesem Markt kann man bei allen Händlern mit Lausitzern bezahlen, und das wollten wir uns mal anschauen.

Der Lausitzer ist das Regiogeld der Lausitzer Region, sozusagen unsere Nachbarwährung im Osten. Der Lausitzer funktioniert fast genauso wie der Elbtaler: ein leistungsgedecktes Regiogeld. Nur mit dem Unterschied, dass es bereits Scheine gibt.

Direkt hinter dem Eingang gab es einen Lausitzer-Stand. Wir haben fleißig mitgemacht und haben Besucher auf den Lausitzer angesprochen, und etliche Lauistzer verkauft. Wir waren Marktschreier und Geldwechsler in einer Person. Für die Besucher risikolos, wer wollte konnte auch zurück tauschen.

Dies war für uns mal eine gute Gelegenheit, als Organisatoren dies mitzuerleben, wie das so ist, wenn man Regiogeldscheine ausgibt, die Kundengespräche, die Abrechnungen in der Kasse, und das ganze Programm. Für uns eine einmalige Gelegenheit vor der Einführung des Elbtaler-Scheine das woanders mal mitzumachen.

Danke an das Lausitzer-Team für die nette Einladung.

Der Weg zum Schein: Software steht

Trotz Sommerloch und unerträglicher Hitze waren wir in den letzten Wochen extrem fleißig. Für die Einführung der Elbtaler-Gutscheine musste der Regionalatlas um eine Gutscheinverwaltung erweitert werden. Seit Anfang diesen Jahres hat das Entwicklerteam die Umsetzung Woche für Woche durchgezogen. Das Kontensystem des Elbtalers verfügt jetzt nicht nur über Giralgeldkonten, sondern auch über Funktionen zur Verwaltung einer Gutscheinmenge.

Wie muss man sich das Ganze vorstellen? Der Grundgedanke ist der, dass Mitgliedsunternehmen bei in der Stadt eingerichteten Kassenstellen sich Elbtaler-Guthaben in Elbtaler-Gutscheine umwandeln können. Vergleichbar ist dies mit einer Auszahlung bei einem Geldautomaten: man erhält Scheine, und in gleicher Höhe wird Giralgeld vom eigenen Konto abgebucht. Die Mitglieder können bei einer Kassenstelle auch den umgekehrten Weg gehen: das Umwandeln von Elbtaler-Gutscheinen in Elbtaler-Guthaben.

Damit das aber alles funktioniert musste im RegionalAtlas etliches eingebaut werden:

  • Einrichtung von Kassenstellen
  • Schöpfungsprozess einer Gutscheinmenge
  • Gutscheinkonten zur Kontrolle der Vorräte
  • Ein- und Auszahlungsformular für die Kassenstellen

Der folgende Screenshot zeigt die Benutzeroberfläche einer eingeloggten Kassenstelle.

Was die Software auch können musste, war die Erstellung der Druckdaten für die einzelnen Gutscheine. Von der Druckerei erhalten wir einen Vorrat an A3-Bögen, auf denen 12 Gutscheine abgebildet sind. Diese Gutscheine sind jedoch unfertig bedruckt. Auf der Rückseiten der Gutscheine fehlt die Seriennummer, der QR-Code, das Ablaufdatum und die Werbeanzeige von teilnehmenden Unternehmen. Diese Variablen kommen erst bei einem zweiten Druckvorgang auf den Gutschein. Für jeden dieser Bögen braucht es also eine eigene Druckdatei!

Wie funktioniert das Ganze? Ein Administrator sagt dem System nur noch, wie viele frische Gutscheine benötigt werden. Dann wählt er aus, welche Werbeanzeige von welchem Unternehmen auf die Gutscheine kommen soll, und das war’s. Das System erzeugt daraufhin automatisch für jeden A3-Bogen ein eigene PDF-Seite. Damit geht es zu Druckerei oder Copyshop, und fertig sind die Gutscheine.

Hier ein Screenshot einer vom Regionalatlas erzeugten PDF-Seite.

Die Buchung von Werbeanzeigen auf den Gutscheinen tätigen die Unternehmen eigenständig. Hierfür gibt es ebenso ein Formular.

Eine weitere große Herausforderung war das Ablaufdatum auf den Gutscheinen. Wie überwacht man eine Gutscheinmenge bei der regelmäßig Gutscheine ablaufen und ungültig werden? Wie stellt man sicher, dass in der Zentrale überblickt werden kann, über wieviele gültige Gutscheine eine jede Kassenstelle noch verfügt? Auch hier haben wir etliche Stunden damit verbracht Antworten zu finden. Herausgekommen ist ein umfangreiches Kontrollsystem der Gutscheinmenge.

Hier ein Screenshot aus dem Adminbereich. Das System weist den Administrator daraufhin wann und wo etwas zu tun ist.

Für die Teilnahme des Endverbrauchers am Elbtaler brauchen wir aber nicht nur Kassenstellen, weil die vorerst nur für die teilnehmenden Unternehmen da sind. Was wir auch brauchen sind Orte, wo jeder Dresdner Elbtaler-Gutscheine erwerben kann. Dafür gibt es die Ausgabestellen und diese müssen irgendwo gelistet sein: im Elbtaler-Teilnehmerheft und im Kartenfenster.

Hier ein Screenshot aus dem Elbtaler-Teilnehmerheft.

An der Weiterentwicklung waren 3 Personen beschäftigt. Insgesamt gingen hierfür 400 Entwicklerstunden drauf. Anfang des Jahres hatten wir mit der Entwicklung bereits begonnen und Anfang dieser Woche haben wir die letzten Bausteine abgeschlossen.

Die Gutscheinverwaltung befindet sich nun im Beta-Status. In den nächsten 4 Wochen werden wir das System intensiv noch einmal auf alle neuen Funktionen testen, bevor wir es dann live schalten. Wenn das steht, und die A3-Rohlinge aus der Druckerei kommen, dann ist der Elbtaler technisch in der Lage ein Gutscheinsystem einzuführen!

Was uns am meisten freut: die Software wird uns in der Zukunft bei der Gutscheinverwaltung sehr viel Arbeit abnehmen.

Elbtaler im Lose

In Dresden gibt es erst seit Kurzem den ersten komplett verpackungsfreien Lebensmittelladen „Lose“. Am letzten Freitag sprachen Berit Heller (Inhaberin), Norbert Rost (Elbtaler) und Frank Großkopf (Nahrungsquell) in diesem über eine neue Ökonomie und unsere Rolle als Konsumenten. Wie gestalten wir durch unseren Konsum die Marktwirtschaft? Und wie wirkt eine regionale Währung in diesem Kontext?

Fragen stellen und mitreden war erwünscht. Zum Schluss gab es noch ein lebhaftes Geldspiel. Es war ein spannender und lustiger Abend.

Vorgestellt: die 5 neusten Unternehmen beim Elbtaler

Heute möchten wir Ihnen die 5 neusten Unternehmen beim Elbtaler kurz vorstellen.


Tom Kirchner Montageservice
Einen zuverlässigen Monteur, der Küchen, Möbel und Holzböden sorgfältig einbaut. Ebenso dabei die Reparatur von Fenstern und Türen. Auch die Herstellung von genormten Baufertigteilen, z.B. für individuelle Raumlösungen ist kein Problem.
Unternehmen auf der Karte anzeigen


Augenarztpraxis Astrid Riedel
Eine Fachärztin für Augenheilkunde. Zum Spektrum gehören die klassischen Diagnostiken und Therapien. Auch für die Kleinen bietet die Praxis eine Vorsorgeuntersuchung. Die Praxis ist Mitglied im Augenärztlichen Qualitätsnetz Dresden und liegt in Gruna, östlich vom Großen Garten.
Unternehmen auf der Karte anzeigen


Heilpraktikerin für Klassische Homöopathie (Inh. Katja Glück)
Eine Praxis der klassische Homöopathie. Eine ganzheitliche Therapieform bei der die Selbstheilung des Körpers angeregt wird. Auch bei chronischen Krankheiten sind anhaltende Verbesserungen der Lebensqualität möglich. Die Praxis liegt in Leubnitz-Neuostra.
Unternehmen auf der Karte anzeigen
www.katja-glueck.de


Barbara Gerhardt – Naturfriseur Dresden
Ein sehr gemütlicher kleiner Friseursalon in Striesen. Hier werden nur Produkte auf Naturbasis verwendet. Das merkt man sofort, wenn man den Salon betritt, wie angenehm das doch für die Nase ist. Haut und Haar werden es einen ebenso danken.
Unternehmen auf der Karte anzeigen
www.der-naturfriseur-dresden.de


Biokonditorei & Bäckerei Bucheckchen (Inh: Thomas Heller)
Hier wird noch selbst gebacken. Von außen kaum zu sehen: im hinteren Teil und im Untergeschoß versteckt sich eine ganze Bäckerei. Hier bekommt der Sauerteig noch die Zeit die er zum Reifen braucht. Ein Familienbetrieb, bestehend aus natürlichen Rohstoffen und traditionellen Rezepturen.
Unternehmen auf der Karte anzeigen
www.biokonditorei.de

Alle Unternehmen, die am Elbtaler teilnehmen finden Sie auf der Karte im RegionalAtlas oder in unserem Teilnehmerheft (PDF).



die gesamte Serie:
Vorgestellt: Dezember 2014

Der Weg zum Schein: Entwicklung eines Fahrplans

In den letzten Wochen gab es zwei Strategie- und Arbeitstreffen zur Einführung des Elbtaler-Scheins. Mit einem Workshop luden wir unsere Mitglieder ein, den Weg zum Schein mit zu erarbeiten.

Auftakt war ein Strategieabend bei dem wir alle anfallenden Aufgaben gesammelt, geordnet und auf einen Zeitplan eingetragen haben. Dieser Plan schmückt nun die Wand in unserem Elbtaler-Büro.

Herausgekommen ist ein Fahrplan an dem wir uns nun orientieren. Den gesamten Plan kann man sich hier auch als PDF anschauen.

Fahrplan Schein-Release

Die ersten Aufgaben wurden bei den Treffen verteilt. Im Juli soll es das zweite große Treffen geben, bei dem die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse präsentieren und wir die ersten Karteikarten abhaken können.

Während des Workshops sind nebenbei einige Artworks entstanden, die den Abend auf eine kreative Art festgehalten haben.


Mitmachen als Unternehmen Elbtaler-Ausgabestellen FAQ Teilnehmerheft Regionalatlas Denk an deinen Beutel!

Zahlen des Elbtalers

  • teilnehmende Unternehmen:
    53
  • teilnehmende Vereine:
    4
  • Elbtaler auf den Online-Konten:
    13.546,74 ET
  • Elbtaler-Gutscheine im Umlauf:
    1.336 ET

Neueste Teilnehmer

Neueste Einträge im Atlas