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Filmabend: „TOMORROW – Die Welt ist voller Lösungen“

Rückblick

Die Film-Vorführung war ein toller Erfolg. Der Saal war rappelvoll, teilweise mussten weitere Stühle rangeschafft werden. Nach dem Film fanden noch reichlich Gespräche mit den verschiedensten Akteuren statt. Wer dabei war, merkte sofort: in Dresden passiert einiges. Etwa 180 Besucher waren da. Hier noch ein paar Fotos.

Einladung

Der Förderverein Elbtaler e. V. und der Lokale Agenda 21 für Dresden e.V. in Kooperation mit dem Pro-grammkino Ost laden alle interessierten Dresdnerinnen und Dresdner herzlich zu einem Filmabend mit anschließender Diskussion ein.

Darum geht es in Tomorrow: Was tun gegen die menschgemachte ökologische, ökonomische und soziale Krise, die unseren Planeten in der Mangel hat? Der Film „Tomorrow“ möchte nicht nur die Problematik von Klimawandel und Co. aufgreifen, sondern Lösungen zeigen, überall auf unserem Planeten. Die Filmemacher treffen mit ihrem Team in zehn Ländern Pioniere, die für ein besseres Morgen kämpfen. Pioniere, die Ackerbau, Energie, Wirtschaft, Demokratie und Bildung neu erfinden.

Mit dem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet, avancierte der Film in den vergangenen Monaten in Frankreich zum Publikumsliebling. Für ihr Projekt reisten Mélanie Laurent und Cyril Dion in zehn Länder. Wie bei einem Puzzle wird klar, dass erst die Summe der Lösungsansätze das Bild einer anderen Zukunft zeichnet. TOMORROW beweist, dass aus einem Traum die Realität von morgen werden kann, sobald Menschen aktiv werden.

www.tomorrow-derfilm.de

PREVIEW (noch vor dem eigentlichen Kinostart)
Wann? Mittwoch, 01. Juni, 19:45 Uhr
Wo? Programmkino Ost (Schandauer Str. 73, Dresden)

 

Wo findet Wandel eigentlich in Dresden statt? Im Anschluss an den Film können Sie Menschen und Initiativen kennenlernen, die von der Öffentlichkeit meist unbemerkt in Dresden etwas bewegen, verändern und verbessern wollen. Man erhält Informationen über ihre Arbeit und einen Eindruck davon, was die Zukunft Dresdens einmal prägen könnte. Kommen Sie mit den engagierten Akteuren ins Gespräch.

Diskussionspartner nach dem Film:

  • Michael Grunow, Förderverein Elbtaler e. V.
  • Gregor Scholtyssek, Gartennetzwerk Dresden
  • Konrad Ehelebe, Sukuma arts e. V./ Projekt „Stories of Change“


Die Lokale Agenda Dresden veranstaltet regelmäßig die Kinoreihe „HINGESEHEN“. Sie will damit zum Nachdenken anregen und konkrete Handlungsmöglichkeiten vor Ort aufzeigen.

Rückblick Mitgliederversamlung 2016

Am vergangenen Donnerstag fand unsere diesjährige Mitgliederversammlung des Fördervereins Elbtaler e.V. statt. Das Programm war sehr umfangreich. Mit 22 Teilnehmern war der Saal im Vereinshaus Johannstadt gut gefüllt. Leider haben wir es komplett versäumt Fotos zu machen.

Im ersten Teil gab es einen kleinen Rückblick. Der Vorstand präsentierte Aktivitäten, Finanzen und Zahlen zum Elbtaler. Ebenso wurde der nun nutzbare Elbtaler-Schein, dessen Druckverfahren und die Bargeldverwaltung den anwesenden Mitgliedern vorgestellt. Ein Einblick in die Technik und die Arbeit der letzten Monate.

Im zweiten Teil wurde ein Antrag zur Satzungsanpassung beschlossen und ein neuer Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt.

Im dritten Teil des Abends wurden noch einige aktuelle Themen den Mitgliedern vorstellt. Zum einen die Kooperation mit der egNEOS, die im September stattfindende „Schein-Release“-Feier und eine Anfang Juni anstehende Kino-Veranstaltung zusammen mit der Lokalen Agenda Dresden. Zum Abschluss luden wir alle Mitglieder ein, über die weitere Organisation und Herausforderungen des Elbtaler zu sprechen.

Der Abend endete für alle sehr motivierend. Viel Information, viel geschafft, und spannend schauen wir auf die nächsten Monate.

Rückblick 2015

aktuelle Zahlen

 

 

Vorgestellt: die 5 neusten Unternehmen beim Elbtaler

Heute möchten wir Ihnen die 5 neusten Unternehmen beim Elbtaler kurz vorstellen.

Sukuma arts e.V.
Viele junge Leute, ein buntes Paket an Projekten und der Wille das Verantwortungsbewusstsein der Menschen in Dresden wachzurütteln. Der Filmpreis „Stories of Change“ und das jährliche Umundu-Festival gehen auf ihre Kappe. Spenden in Elbtaler willkommen!
Unternehmen auf der Karte anzeigen
www.sukuma.net

Glück Raumausstattung GmbH & Co. KG (Inh: Alex Glück)
Wer seine Wohn- oder Arbeitsräume dekorativ umgestalten möchte, ist hier an der richtigen Adresse. In dem 300 m² großen Ladengeschäft im Stadtteil Kaitz findet sich ein umfangreiches Sortiment an modernen Wandbekleidungen, Vorhanggarnituren und Bodenlösungen. Und wer noch keinen Plan hat, für den gibt es die Beratung und Montage gleich dazu.
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www.glueck-raum.de

pohlevents (Inh. Stephanie Pohl)
Eine Eventmanagerin vom Feinsten. Egal ob Firmenfeiern, Fahrradveranstaltungen, Kundenevents oder Kulturveranstaltungen. Wer es schon einmal selbst organisiert hat, der weiss was da alles dran hängt. Also, warum nicht einfach mal abgeben und es die Profis machen lassen?
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www.pohlevents.de


Energiegenossenschaft egNEOS
Die egNEOS ist eine Energiegenossenschaft, mit der man lokal in nachhaltige, erneuerbare Energien investieren kann. Sie ermöglicht Bürgern sich an der Energiewende zu beteiligen und an ihr mit zu profitieren. Unser Clou: Beteiligung an den Anlagen, und die Rendite in Elbtaler erhalten!
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www.egneos.de
mehr Infos zu unsere Kooperation: Elbtaler ganz einfach verdienen


Organisationsberatung Supervision Coaching (Inh: Adelheid Fiedler)
Wer den Weg aus den Augen verloren hat kennt das Gefühl: irgendwie kommt man nicht weiter. Manchmal braucht es die professionelle Beratung, um den richtigen Weg wieder zu finden. Ebenso im Angebot eine Organisationsberatung für Unternehmen und Vereine.
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www.organisationsberatung-fiedler.de

Alle Unternehmen, die am Elbtaler teilnehmen finden Sie auf der Karte im RegionalAtlas oder in unserem Teilnehmerheft (PDF).

Kooperation mit der Energiegenossenschaft egNEOS

Die egNEOS ist eine Energiegenossenschaft, mit der man lokal in nachhaltige, erneuerbare Energien investieren kann. Sie hat sich einer bürgernahen und demokratischen Beteiligung breiter Bevölkerungskreise an der Energiewende und der Energieversorgung verschrieben. Die Unterstützung und der Aufbau von regionalen Wertschöpfungsketten durch Verwendung von regionalen Kapital und bevorzugter Auftragsvergabe an regionale Unternehmen gehört hier ebenso dazu.

Elbtaler Scheine

Kein Wunder, dass der Elbtaler und die egNEOS sich gut verstehen, denn der Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten mit Hilfe des Elbtalers ist eines unserer Ziele. Was liegt also näher als eine Kooperation, um mit gemeinsamer Kraft vorwärts zu kommen?

„Geld und Energie in Bürgerhand!“

Die Grundidee der Kooperation ist einfach: Interessierte können sich durch eine Euro-Investition in erneuerbare Energien eine Rendite sichern, die auf Wunsch in Elbtaler ausgezahlt wird. Diese Elbtaler können bei allen Unternehmen im Elbtaler-Netzwerk ausgegeben werden. Neben einer sinnvollen Investition in lokal erzeugte erneuerbare Energien kann man so auch die Regionalwirtschaft stärken und zur Bildung von regionalen Wertschöpfungsketten beitragen.

Derzeit können sich Genossenschaftler der egNEOS am Projekt „NEOS Wind 1“ in der Form eines Nachrangdarlehens beteiligen. Dabei handelt es sich um ein Windrad in der Nähe von Riesa. Eine Beteiligung am Projekt „NEOS Wind 1“ ist bereits ab 500 Euro möglich.

Über die Ausschüttung der egNEOS werden Investoren so zu Endverbraucher und bringen die Elbtaler erneut in den Umlauf. Der Geldkreislauf gerät damit in Schwung. Ziel der egNEOS und des Förderverein Elbtaler e.V. ist ein Stromtarif, den man auch in Elbtaler bezahlen kann. Mit dieser Kooperation sind die erste Schritte hierfür getan.

Das Team der egNEOS und des Elbtalers freuen sich auf die Zusammenarbeit, um gemeinsam eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Regionalwirtschaft zu fördern.

Infos zur egNEOS:
www.egneos.de

Direkt zur Elbtaler-Rendite:
www.egneos.de/elbtaler-ganz-einfach-verdienen




Hier noch einmal die wichtigsten Fragen und Antworten zur Kooperation und der Möglichkeit Elbtaler zu erhalten:

Wie funktioniert die Kooperation mit dem Förderverein Elbtaler e.V.?

Im Zuge der Kooperation zwischen der egNEOS und dem Elbtaler e.V. wurde für das Projekt „NEOS Wind 1“ der Darlehensvertrag erweitert. Dieser sieht vor, dass die Erträge für die Laufzeit des Nachrangdarlehens auf Wunsch auch in Elbtaler ausgezahlt werden können.

Wobei handelt es sich beim Projekt „NEOS Wind 1“?

Um eine Windkraftanlage in der Nähe von Riesa. Die Windkraftanalge wurde im Dezember 2015 fertig gestellt und speist bereits Strom in das Netz ein. Derzeit ist das Projekt „NEOS Wind 1“ mit einem Bankdarlehen zwischenfinanziert. Die Nachrangdarlehen für das Projekt „NEOS Wind 1“ sollen die Zwischenfinanzierung bis zum Jahresende 2016 ablösen. Zum Projekt „NEOS Wind 1“ gibt es ein ausführliches Exposé mit allen wichtigen Informationen.

Wie hoch ist der Mindestanlagebetrag?

Die egNEOS arbeitet mit einem „Bausteinkonzept“. Das bedeutet, dass ab 500 Euro (oder ein vielfaches davon) ein Baustein gekauft werden kann. Von diesen 500 Euro werden 100 Euro (20%) für den Kauf von zwei Genossenschaftsanteilen zu je 50 Euro verwendet. 400 Euro (80%) werden für das Nachrangdarlehen zur Verfügung gestellt, mit dem das Projekt „NEOS Wind 1“ finanziert wird.

Wie sind die Konditionen des Nachrangdarlehens und welche Rendite wird für die Genossenschaftsanteile geplant?

Das Nachrangdarlehen (80% eines Investitionsbausteins) hat einen festen Zinssatz von 3,5% p.a. und eine Laufzeit von 20 Jahren. Ab dem 13. Jahr beginnt zusätzlich die erste Tilgungsrate. Die Tilgung des Nachrangdarlehens erfolgt in Euro. Nach Ablauf der 20 Jahre ist das Nachrangdarlehens wieder vollständig zurück gezahlt. Am Ende der Laufzeit ist eine Extrazahlung von 50 Elbtaler pro Investitionsbaustein – bei optimalen durchschnittlichen Windverhältnissen über die Laufzeit – möglich. Ein Tilgungsplan liegt dem Darlehensvertrag bei.

Für die Genossenschaftsanteile (20% eines Investitionsbausteins) strebt die egNEOS eine Ausschüttung in der Höhe von 2% vom Nominalwert an. Diese Ausschüttung erfolgt in Euro. Über die Höhe entscheiden jährlich die Mitglieder nach den Vorgaben der Satzung.

Welche Kosten sind mit der Beteiligung verbunden?

Beim Eintritt in die Genossenschaft fällt eine einmalige Aufnahmegebühr von 50 Euro an.

Wie und wo erhalte ich meine Elbtaler?

Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten:

Für Mitglieder des Fördervereins Elbtaler e.V. erfolgen die Zinszahlungen in Elbtaler auf ein eigens eröffnetes Elbtaler-Onlinekonto. Als Mitglied kann man so jederzeit zu den Kassenstellen (u.a. im Umweltzentrum, Schützengasse 16 in 01067 Dresden) gehen und sich Elbtaler-Scheine vom Konto auszahlen lassen. Mit dem Elbtaler-Onlinekonto können Rechnungsbeträge auch ganz einfach durch Überweisungen beglichen werden. Der Mitgliedsbeitrag im Förderverein Elbtaler e.V. beträgt für Privatpersonen 3 Euro im Monat. Weitere Infos zum Verein und den Mitgliedsantrag gibt es hier.

ODER

Als Nicht-Mitglied erfolgt die Auszahlung in Bar in Form von Elbtaler-Scheinen durch die egNEOS. Die Abholgung ist im Büro der egNEOS (im Umweltzentrum, Schützengasse 16 in 01067 Dresden) möglich.

Im Darlehensvertrag steht es Ihnen frei eine der beiden Optionen zu wählen.

Wo kann ich die Elbtaler ausgeben?

Auf dem Elbtaler-RegionalAtlas und im Elbtaler-Teilnehmerheft sind alle Unternehmen und Geschäfte zu sehen, welche beim Elbtaler mitmachen und Elbtaler akzeptieren. Dort können Sie mindestens 20% der Rechnungssumme in Elbtaler bezahlen. Viele Unternehmer akzeptieren auch mehr Elbtaler. Die Unternehmerinnen und Unternehmer freuen sich, Sie als neuen Kunden begrüßen zu dürfen!

Was muss ich tun, wenn ich ich meine Zinsen aus dem Darlehensvertrag in Elbtaler erhalten möchte?

  1. Den Darlehensvertrag zu „NEOS Wind 1“ doppelt ausfüllen. Bei § 6 „Verzinsung“ das Häkchen bei „Die Zahlung der Zinsen und des Bonus soll in Elbtaler erfolgen“ setzen. Wählen Sie zudem, ob die Ausschüttung in Bar, also in Elbtaler-Scheinen oder auf ein Elbtaler-Onlinekonto erfolgen soll. Bei Letzteren ist zusätzlich noch der Elbtaler-Mitgliedsantrag ausgefüllt mit einzureichen, sollten Sie noch kein Elbtaler-Mitglied sein.
  2. Bei neuen Genossenschaftlern sendet die egNEOS die Beitrittsbestätigung an Sie zurück. Nun ist innerhalb von 14 Tagen der Betrag für die Genossenschaftsanteile zuzüglich einmaliger Eintrittsgebühr auf das Konto der egNEOS zu überweisen. Nach Erhalt des von der egNEOS unterzeichneten Darlehensvertrages ist der Betrag für das Nachrangdarlehen innerhalb von 10 Tagen auf das Konto der egNEOS zu überweisen.
  3. Die Verzinsung wird nun jährlich auf Ihr Elbtaler-Onlinekonto überwiesen. Wenn Sei kein Mitglied beim Elbtaler e.V. sind, können Sie Ihre Elbtaler-Scheine im Büro der egNEOS (im Umweltzentrum, Schützengasse 16 in 01067 Dresden) abholen. Über die Ausschüttungen werden Sie von der egNEOS rechtzeitig informiert.

Ich bin bereits Genossenschafter der egNEOS und habe Darlehensverträge unterzeichnet. Ändert sich für mich etwas?

Nein. Der neue Darlehensvertrag, der aus der Kooperation entstanden ist, ist eine zusätzliche, freiwillige Option.

Woher kommen die Elbtaler, die an die Investoren ausgeschüttet werden?

Durch die Kooperation stellt der Förderverein Elbtaler e.V. der egNEOS die benötigten Elbtaler bei jeder Ausschüttung zur Verfügung. Die Elbtaler selbst kommen von den Unternehmen, die bereit sind ihre Elbtaler gegen Euros an die egNEOS zu verkaufen. Die Beträge in Euro sind aufgrund der Erträge der Kraftwerke vorhanden.

Welche Perspektive ergibt sich langfristig aus dieser Kooperation?

Der Elbtaler ist stark an regionaler Wertschöpfung und geschlossenen Wertschöpfungsketten interessiert und will diese aktiv fördern. Wir sind von der Idee begeistert, dass langfristig ein Stromtarif geplant wird, den man auch in Elbtaler bezahlen kann. Mit der oben dargestellten Kooperation ist hierfür eine gute Grundlage geschaffen: Wenn auf der einen Seite Investoren ihre Zinsen in Elbtaler ausgezahlt bekommen, können auf der anderen Seite Unternehmen ihre Stromrechnung in Elbtaler bezahlen. Die Investoren geben wiederum ihre Elbtaler im Unternehmernetzwerk aus, die damit ihre Stromrechnung bezahlen. Eine Wertschöpfungskette ist geschlossen, ein regionaler Kreislauf entstanden.

Der Weg zum Schein: Erste Kassenstelle eröffnet

Als am 17.12. das Elbtaler-Büro öffnete, um die erste Auszahlung von Elbtaler-Scheinen zu veranlassen, sammelten sich Mitglieder der ersten Stunde, Entwickler und Enthusiasten. Gegen 15 Uhr war es soweit, die ersten Scheine kamen im Büro an. Als Erstes folgte eine Inventur der Geldmenge und die Übergabe an die Kassenstelle. Gespannt verfolgten wir die erste Auszahlung der Scheine von einem Teilnehmerkonto. Die ersten Scheine waren damit im Umlauf.

Es wurde mit Sekt gefeiert und, wie üblich, rund um das Thema Geld diskutiert und gelernt. Die Entwickler erklärten die Funktionen und Abläufe in der Software. Was passiert, wenn eine Auszahlung beantragt wird und woher weiß das System die vorhandene Geldmenge. Das Konzept wird in ständiger Zusammenarbeit und im Austausch mit den Interessierten weiter entwickelt.

Auf der Rückseite der Scheine ist Werbung von lokalen Unternehmen abgedruckt. Das ist Werbung für regionale Wirtschaft, für unsere Region. Der Schein wurde genau geplant, mit Sicherheitsmerkmalen ausgestattet und mit einem Ablaufdatum versehen. Das Horten von großen Bargeldmengen wird dadurch unattraktiv. Ein technisches Meisterstück.

Seit 4 Jahren handeln regionale Unternehmer mit dem Elbtaler. Sie haben ein Elbtaler-Konto, welches wie bei einem normalen Onlinebanking funktioniert. Das ist einfach und bequem, doch bleibt das Regiogeld dadurch unsichbar. Die Mitglieder des Fördervereines Elbtaler e.V. träumten schon lange vom gedruckten Schein, der von Hand zu Hand weiter gegeben werden kann. Nun ist er da.

Der Schein ist zunächst im internen Kreis, also bei den Elbtaler-Mitgliedern in Umlauf. Damit er weitere Kreise erreichen kann werden als nächstes Ausgabestellen eingerichtet. Doch das ist eine Aufgabe für das nächste Jahr.

Für 2015 schließen wir unsere Arbeit erfolgreich mit der Scheineinführung ab.

Der Weg zum Schein: Scheinbögen gedruckt

Ein weiterer Schritt ist getan: am vergangenen Dienstag wurden in der Druckerei Belzing die ersten Bögen der Elbtaler-Schein gedruckt.

Insgesamt umfasst die erste Serie ein Kontigent von über 100.000 ET, unserem ersten Vorrat für die kommende Scheineinführung. Die Bögen bestehen aus einem Sicherheitspapier, ebenso sind weitere Sicherheitsmarkmale aufgedruckt.

In ein paar Tagen bekommen wir die Bögen geliefert. Dann gehen die ersten Bögen noch einmal durch den Digitaldruck, für den noch vollständigen Bedruck der Rückseite (Seriennummer, QR-Code, Werbeaufdruck, Ablaufdatum etc.). Dies geschieht dann in kleineren Stückzahlen.

Der Elbtaler existiert nun de facto auch in physischer Form.

Wir danken unserem Mitglied der Druckerei Belzing für die gute Zusammenarbeit und freuen uns gemeinsam über diesen großen Schritt!


Der Weg zum Schein: Gestaltung der Werbeanzeigen

Während wir aktuell noch die letzten Details mit der Druckerei klären, sind wir nebenbei fleißig dabei, die Werbeanzeigen unserer Unternehmen zusammen zu tragen. Auf die Rückseite der Scheine werden diese aufgedruckt.

Die Unternehmen laden im Regionalatlas ihre Anzeige hoch. Beim Druck von frischen Scheinen kann das System auf all die hinterlegten Anzeigen zugreifen.

Hier ein paar Beispiele der eingereichten Anzeigen, und wie dies dann auf der Rückseite der Scheine aussieht.



Filmdreh: Der Elbtaler im Kino?

Der Elbtaler kommt ins Kino! Diese Woche fanden die Dreharbeiten zu unserem Story of Change statt. Nach 8 Stunden Dreh und etlichen Szenen war der Film im Kasten.

Story of Change ist ein Filmprojekt vom Sukuma Arts e.V., bei dem die in der Stadt sich ereignenden Veränderungen, einem breiteren Publikum näher gebracht werden. Der Elbtaler-Film selbst wird nur wenige Minuten lang sein, und soll in einigen Programmkinos in Dresden laufen, als kleiner Spot vor den eigentlichen Hauptfilmen.

Am Montag den 19.10. um 19 Uhr ist der Premierenabend bei dem nicht nur unser Film, sondern zwei weitere Filme von Story of Change im Filmtheater Schauburg gezeigt werden. Der Abend ist Teil des Umundu Festivals. Wer den Film vor allen anderen sehen will, ist herzlich eingeladen mit uns dabei zu sein. Wir sind gespannt, wir haben den Film in seiner fertigen Form selbst noch nicht gesehen.


Hier noch ein paar weitere Fotos vom Dreh.

Mit dabei: Pestel Optik, der Hofladen Altstrehlen, Naturfriseur Gerhardt und Bäckerei Heller. (Alles Mitglieder beim Elbtaler.) Ein großes Dankeschön an das Sukuma Team, ohne das dies alles nicht möglich wäre, dem Filmteam von ravir film und dem Regisseur Thomas Frick. Was für ein aufregender Tag!

Der Weg zum Schein: Druckdaten angelegt

Wer Regiogeld machen will, der muss einfach nur Scheine drucken, so denkt man. Aber wenn wir eins in den letzten Jahren gelernt haben: es gehört weit aus mehr dazu. Mehr an was man da alles denken muss. Das breite Spektrum an Aufgaben dass da auf einen zukommt.

Aber bei all den vielen Aufgaben steht aber auch eins fest: Scheine zu drucken, ist wohl der mit Abstand spannendste Akt von allen! :-)

Wir sind nah dran. In den letzten Tagen wurden die Druckdaten für den Elbtaler-Schein angelegt. Zur Zeit sind wir im Gespräch mit der Druckerei.

Hier zu sehen ist der A3-Scheinbogen auf dem 12 Scheine Platz finden.

Abkucken beim „Lausitzer“

Zweimal im Jahr findet im Biosphärenreservatszentrum in Wartha ein wunderschöner Naturmarkt statt. Wartha liegt 15 km nordöstlich von Bautzen und somit mitten in der Lausitz.

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. An die 70 Erzeuger, Händler und Handwerker aus dem Umland präsentieren ihre Waren. Ein Markt voller kleinerer Landwirtschafts- und Handwerksbetriebe für regionaltypische und umweltverträgliche Produkte. Auf dem Markt gab es neben den Händlern auch ein buntes Programm aus Musik und zu bestaunenden Ausstellungen des Biosphärenreservats. An die 4500 Besucher zog es Samstag nach Wartha zum Naturmarkt.

Wir waren ebenso mit dabei, denn das Besondere: auf diesem Markt kann man bei allen Händlern mit Lausitzern bezahlen, und das wollten wir uns mal anschauen.

Der Lausitzer ist das Regiogeld der Lausitzer Region, sozusagen unsere Nachbarwährung im Osten. Der Lausitzer funktioniert fast genauso wie der Elbtaler: ein leistungsgedecktes Regiogeld. Nur mit dem Unterschied, dass es bereits Scheine gibt.

Direkt hinter dem Eingang gab es einen Lausitzer-Stand. Wir haben fleißig mitgemacht und haben Besucher auf den Lausitzer angesprochen, und etliche Lauistzer verkauft. Wir waren Marktschreier und Geldwechsler in einer Person. Für die Besucher risikolos, wer wollte konnte auch zurück tauschen.

Dies war für uns mal eine gute Gelegenheit, als Organisatoren dies mitzuerleben, wie das so ist, wenn man Regiogeldscheine ausgibt, die Kundengespräche, die Abrechnungen in der Kasse, und das ganze Programm. Für uns eine einmalige Gelegenheit vor der Einführung des Elbtaler-Scheine das woanders mal mitzumachen.

Danke an das Lausitzer-Team für die nette Einladung.


Mitmachen als Unternehmen Elbtaler-Ausgabestellen FAQ Teilnehmerheft Regionalatlas Denk an deinen Beutel!

Zahlen des Elbtalers

  • teilnehmende Unternehmen:
    55
  • teilnehmende Vereine:
    4
  • Elbtaler auf den Online-Konten:
    15.839,70 ET
  • Elbtaler-Gutscheine im Umlauf:
    1.133 ET

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