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Forschungsprojekt von BMBF gefördert

16. Oktober 2019 (Jonas Pretzsch)

Es hat eine längere Vorbereitungszeit gebraucht, aber nun steht fest: der Förderverein Elbtaler e.V. wird an einem Forschungsprojekt ab 2020 teilnehmen. Das Projekt gehört zur Ausschreibung „Stadt-Land-Plus“ des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung), die eine bessere Vernetzung von Stadt und Umland zum Ziel hat. Dabei sollen Konflikte um Raum- und Ressourcennutzung gelöst und möglichst in Synergien verwandelt werden. Das Projekt, an dem der Elbtaler mitforschen wird, heißt OLGAOptimierung der Landnutzung an Gewässern und auf Agrarflächen.

Dabei sind viele Fachbereiche und Praxispartner beteiligt und machen sich eine möglichst regionale Verzahnung und nachhaltiges Wirtschaften zum Ziel. Dabei ist der Elbtaler ein optimales Bindeglied, um wirtschaftliche Kontakte zwischen Produzenten von Holz und Lebensmitteln sowie deren Kunden herzustellen. Außerdem soll die Dichte regionaler Wertschöpfungsketten untersucht und nach Möglichkeit erhöht werden. Die Kontakte, die wir knüpfen möchten, sollen nicht einfach der Konkurrenz am Markt überlassen, sondern gezielt bei regionaler Kooperation unterstützt werden. Im Rahmen des Projekts erarbeitet das Umweltzentrum Dresden eine mögliche ökologische Dachmarke, die bei der Kooperation und Vermarktung helfen soll. Die gemeinsame Teilnahme an der Regionalwährung Elbtaler ist eine zusätzliche Möglichkeit, diese Gemeinschaft zu organisieren und wahrnehmbar zu machen. Dabei kann das Netzwerk von Akzeptanzstellen vergrößert werden und neue Liquidität in unserer Regio-Währung erzeugt werden.

Wichtig ist bei diesem Forschungsprojekt natürlich auch, dass wir eng mit anderen Forschern (unter anderem vom Medienzentrum der Technischen Universität Dresden) und Initiativen (bspw. den Marktschwärmern) zusammenarbeiten. Das macht uns bekannter, ermöglicht uns Zugang zu fachlicher Expertise und einem frischen Blick von Außen.

Der Verein bekommt über das Umweltzentrum genügend Mittel zur Verfügung gestellt, um diese Forschung für reichlich zwei Jahre mit einer halben Stelle durchzuführen. Das hebt uns – verglichen mit den Problemen der letzten Jahre, in denen jeder organisatorische Aufwand ehrenamtlich bewerkstelligt werden musste – auf ein neues Level. Wir sind gespannt, was diese Arbeit uns ermöglichen wird und welche Kooperationen Bestand haben werden.

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Kooperation mit Monneta

03. Juni 2019 (Jonas Pretzsch)

Bereits im April waren Thomas Strommer und ich bei einer Monneta-Tagung in Siegen. Die Kooperation mit dem Netzwerk ist seit einer Weile etabliert und wir stehen in gutem Austausch. Wir haben diese Kontakte gepflegt und es ergeben sich einige Kooperationsangebote, die wir prüfen. Außerdem zeigte sich der Trend, dass wieder mehr junge Menschen aktiv ihre Zeit in das Netzwerk einbringen und sich mit alternativen Wirtschafts- und Finanzsystemen beschäftigen. Aktuelle Themen wie Krypto-Währungen und Bezahl-Apps haben ebenso eine Rolle gespielt, wie die Geschichte, die uns zu alternativen Theorien führt – dabei sei besonders die neue Verfilmung des „Wunders von Wörgl“ erwähnt (Spielfilm und Doku sind wärmstens empfohlen).

Außerdem gab es Vorträge als kurze Übersicht über unterschiedliche alternative Zugänge zu unserem Geldsystem. Darunter „Postwachstumsökonomie“, „Freigeld und Freiland“, „Modern Monetary Theory“, „Vollgeld“ und „Komplementärwährungen“.

Das Netzwerk stärkt das Gemeinschaftsgefühl aller Aktiven im Bereich Regionalgeld und alternativer Wirtschafts- und Finanzsysteme. Sich persönlich begegnen zu können und gemeinsame Ideen auf gemeinsame Umsetzbarkeit zu prüfen, ist für unsere Gemeinschaft sehr wichtig. In diesem Sinne sind wir gespannt, welche Ergebnisse aus der Auffrischung unserer Kontakte entstehen werden. Die Motivation, sich weiterhin zu engagieren, ist jedenfalls gestärkt.

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Elbtaler bei Veranstaltung der Umwelt-Ringvorlesung (TUUWI)

03. Juni 2019 (Jonas Pretzsch)

Letzte Woche gab es eine Veranstaltung der TU-Umweltinitiative, zu der sich Vereine vorgestellt haben, die sich mit nachhaltigerem Wirtschaften beschäftigen. Besonders stark vertreten war diesmal das Thema solidarische Landwirtschaft (SoLaWi). Aber auch eine neue Gruppe, die plurale Ökonomik erforschen und bekannter machen will. Ich habe dabei den Elbtaler vorgestellt.

Die Teilnehmer*innen waren Studierende der Technischen Universität Dresden, die auch die Umwelt-Ringvorlesung besuchen. Alle Vereine und Gruppen hatten einen Tisch mit Infomaterial zur Verfügung und die Teilnehmer*innen rotierten von Tisch zu Tisch und erfuhren im lockeren Gespräch, was die Idee ist und wie die praktische Umsetzung aussieht.

Das Interesse an Regionalwährung war groß und es konnten viele Fragen geklärt werden. Besonders hohe Zustimmung unter den Studierenden und Mitgliedern anderer vertretener Gruppen fand der pädagogische Aspekt beim Elbtaler: dass wir ganz praktisch als Beispiel zeigen können, wie Geld gestaltet werden kann und dass die Bürger*innen sehr wohl in der Lage sind, das System zu verstehen und selbstständig zu organisieren. Wenig überraschend war daher die Enttäuschung, dass man als Endkund*in noch relativ wenig im System Elbtaler beitragen kann. Umso wichtiger ist daher der Ausblick, dass wir im Rahmen des Forschungsprojektes OLGA genau daran arbeiten werden. Zum Forschungsprojekt gibt es einen eigenen Beitrag.

Auch die Vernetzung spielte bei der Veranstaltung eine Rolle, im Rahmen einer weiteren Ringvorlesung könnte der Elbtaler einer größeren Zahl Studierender vorgestellt werden, diese würde dann von der neuen Gruppe für plurale Ökonomik an der TU Dresden organisiert werden. Die Zusammenarbeit mit dieser Gruppe bietet sich an und ist für beide Seiten nützlich.

Weitere Ideen für Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit? Schreiben Sie uns an! Sommerliche Grüße aus dem Umweltzentrum

Jonas Pretzsch, Vorstandsmitglied Förderverein Elbtaler e.V.

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Meilenstein in der Bargeldverwaltung

02. Februar 2019 (Thomas Strommer)

 

Mit unseren Elbtalerscheinen begann alles im Jahr 2015, als der Beschluss, den Elbtaler nun auch als Bargeld zum Leben zu erwecken, softwaretechnisch umgesetzt wurde. Am 20. Oktober 2015 ging das Bargeldmanagementsystem live und im Dezember 2015 war es dann so weit, die ersten Scheine wurden gedruckt und in den Umlauf gebracht.

Hierfür wurde unser Regionalatlas wesentlich erweitert: Einrichtung einer Kassenstelle, Erarbeitung eines Schöpfungsprozesses für Gutscheine, die Einrichtung von Gutscheinkonten zur Kontrolle der Gutscheinvorräte, ein Tool zur Buchung von Werbeanzeigen und noch einige Dinge mehr. Herausgekommen ist ein umfangreiches Kontrollsystem der Gutscheinmenge. Das ist auch notwendig, denn wie ihr wisst, haben unsere Gutscheine ein Ablaufdatum und es muss sichergestellt sein, dass die Zentrale den Überblick bewahrt, wieviele gültige Gutscheine noch in den Kassenstellen bereit liegen.

Nun sind bereits einige Scheine ungültig geworden und ein wichtiger Schritt im Kontrollsystem ist daher die Inventur der Zentrale und der Kassenstelle. So können wir feststellen, wieviele Gutscheine ungültig, abgelaufen und noch gültig sind. Steht fest, wieviele Scheine in der Zentrale und Kassenstelle ungültig sind, kann das Bargeldmanagementsystem den Rückschluss ziehen, wieviele Scheine ungültig und daher wertlos wurden, während sie sich noch im Umlauf befanden. Sie wurden nicht rechtzeitig von ihren Besitzern eingezahlt oder umgetauscht. Denn das System führt auch Buch über die einzelnen Chargen an gedruckten Scheinen und weiß daher, wieviele ungültige Scheine es insgesamt geben muss.

 

Bei der Inventur der Zentrale und der Kasse haben Norbert, Jonas und Thomas fleißig Scheine gezählt, Stapel gebildet (gültige, abgelaufene und ungültige Scheine) und im Bargeldmanagementsystem entsprechend verbucht. Dies wurde erstmals im Januar 2019 durchgeführt und vollständig abgeschlossen.

Diese wichtige Inventur haben wir nun im Januar 2019 erstmals durchgeführt und abgeschlossen. Die Summe der „draußen“ ungültig gewordenen Scheine, wurde durch das Bargeldmanagementsystem nach der Inventur und der Bereinigung der Konten auf das Gebührenkonto gebucht. Viele Mitglieder und auch Sammler haben stolz die ersten Elbtalerscheine als Erinnerungsstücke aufgehoben oder damit ihre Sammlung erweitert. Trotzdem ist die Summe der ungültig gewordenen Scheine, die nicht über Tausch und Einzahlung den Weg zu uns zurückgefunden haben höher, als wir dachten. Man könnte sagen, dass diese Elbtaler den Schöpfungsgewinn (Seigniorage) für den Verein darstellen – eine Einnahme für uns alle.

Der Vorstand hat entschieden, einen Teil davon für Vereinsaktivitäten zu nutzen. Einen Teil davon haben wir in den Workshop investiert, weitere Ausgaben sind in Planung. Ziel ist es, diese Elbtaler wieder zurück in den Umlauf zu geben, um ausreichend Liquidität im System zu haben.

Wir sind außerdem stolz, mit dem Regionalatlas eine leistungsfähige Software zur Verwaltung der Elbtaler-Gutscheine nutzen zu können. Bald werden wir neue Scheine drucken! Wir informieren unsere Mitglieder rechtzeitig.

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Filmclub trifft Elbtaler

21. November 2018 (Jonas Pretzsch)

 

Am 18.11. gab es eine Filmclub-Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung für Jugendliche von den „cinedivers“ –> https://www.cinedivers.org/kontakt/ –> https://www.facebook.com/filmclubs

Die Gruppe von Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren schaute den Film „10 Milliarden – wie werden wir alle satt?“, diskutierte in Workshops verschiedene Lösungen für eine nachhaltige Ernährung und sprach schließlich mit verschiedenen Initiativen aus Dresden. Dabei habe ich, Jonas Pretzsch, den Elbtaler vorgestellt. Denn auch regionale Wirtschaftskreisläufe können einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Versorgung leisten. Schließlich zeigt der Film bereits, dass viele der Probleme erst durch die Globalisierung unter dem Diktat der Profit-Maximierung entstehen…

Das Treffen bot auch die Möglichkeit, mit allen Beteiligten ins Gespräch zu kommen, die Atmosphäre war sehr angenehm, das Gefühl nicht allein dazustehen verbindet. Durch die inhaltliche Nähe zeichnen sich weitere Kooperationen ab – dazu dann mehr, wenn es konkrete Schritte gibt, bleiben Sie neugierig!

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Wirtschaftsförderung 4.0: Tagung in Darmstadt

03. März 2018 (Thomas Klemm)

Am 19. März 2018 findet im Schader-Forum in Darmstadt eine Tagung zur Wirtschaftsförderung 4.0 statt. Sie thematisiert neue kooperative Wirtschaftsformen und welche Rolle diese in künftigen Wirtschaftsförderung-Strategien spielen können.

„Das WF4.0-Konzept sorgt dafür, dass eine Lasagne in Zukunft so weit als möglich in der Region hergestellt werden kann.“

Norbert Rost, langjähriges Elbtaler-Mitglied und Mitbegründer des Elbtalers ist eingeladen, die Rolle von Regiogeld in solch einem Zusammenhang vorzustellen. Neben dem Projektleiter Dr. Michael Kopatz vom Wuppertal-Institut sind Impulse zu erwarten von der ehemaligen Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries, Prof. Gisela Kubon-Gilke der Evangelischen Hochschule Darmstadt, Michael Kolmer von der Stadtverwaltung Darmstadt sowie Prof. Uwe Schneidewind vom Wuppertal-Institut.

Informationen & Programm

Michael Kopatz, der das zugehörige Forschungsprojekt beim
Wuppertal-Institut leitet, hat den Vortrag mitgeschnitten.

Alle Teilnehmer haben einen ungültig-gestempelten Elbtaler-Schein auf dem Sitz gehabt und die meisten haben ihn mitgenommen.

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Satzungsänderung & Behörden

18. August 2016 (Thomas Klemm)

Heute ging ein großer Briefumschlag zum Amtsgericht. Darin die geforderten Unterlagen, welche das Amtsgericht bezüglich einer beanstandeten Satzungsänderung von 2015 eingefordert hatte. Normalerweise wäre dies hier keine Erwähnung wert, hätte das Thema uns nicht mehrere Wochen beschäftigt und uns von wichtigeren Dingen abgehalten. Zum Glück können wir das nun endlich abhaken.

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Informed Cities Forum in Dresden

20. Juni 2016 (Thomas Klemm)

Am 16. und 17. Juni fand das Informed Cities Forum in Dresden statt, welches StadtwandlerInnen, Stadtvertretungen und WissenschaftlerInnen aus ganz Europa zusammen bringt. Es ging um die Frage, wie unsere Kommunen und Stadtregionen nachhaltig gestaltet werden können. Ein Teil der zweitägigen Veranstaltung bestand aus Workshops, um die Praxis wegweisender Projekte kennen zu lernen. In der Konzeptschmiede war der Elbtaler gemeinsam mit Quartiermeister Bier Teil des Workshops „Unternehmer des Wandels: Wirtschaft für das Gemeinwohl“.

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Elbtaler beim »Gailalda«-Fest

09. Juni 2016 (Thomas Klemm)

Das »Gailalda«-Fest im Käbschütztal bei Meißen ludt den Elbtaler zu seinem unkommerziellen Musik- und Kunstgathering ein, auf welchem Menschen einander von ihren Erfahrungen weitergeben können. Zarina und Ingo stellten daraufhin dort den Elbtaler vor, mit einem Geldspiel und einer informativen Diskussion.

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Elbtaler bei MONNETA

22. Januar 2016 (Thomas Klemm)

Vom 15. bis 17. Januar waren unsere Mitglieder Norbert Rost und Thomas Strommer beim MONNETA-Seminar zu Gast in Lebensgarten in Steyerberg (Niedersachsen) und haben dort den Elbtaler vorgestellt. MONNETA steht für Money Network Alliance und hat zum Ziel Wissen über nachhaltige Finanzwirtschaft und komplementäre Geldsysteme zu fördern und zu vermitteln. Wir haben uns dort intensiv ausgetauscht und Kontakte geknüpft. Zu empfehlen ist auch die Homepage www.monneta.org mit umfangreichen Infos zur Geldproblematik und innovativen Lösungsansätzen.


Mitmachen als Unternehmen Elbtaler-Ausgabestellen FAQ Teilnehmerheft Regionalatlas Denk an deinen Beutel!

Zahlen des Elbtalers

  • teilnehmende Unternehmen:
    54
  • teilnehmende Vereine:
    4
  • Elbtaler auf den Online-Konten:
    14.446,74 ET
  • Elbtaler-Gutscheine im Umlauf:
    1.386 ET

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