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Hochschultage für ökosoziale Marktwirtschaft

Am 3.und 4. Dezember finden an der TU Dresden die ersten Hochschultage für ökosoziale Marktwirtschaft statt. In diesen zwei Tagen soll eine Brücke zwischen Nachhaltigkeit und dem bestehenden Wirtschaftssystem geschlagen werden.

Auftakt bildet eine konsumkritische Stadtführung durch die Dresdner Innenstadt, im Anschluss folgen Vorträge, u.a. Götz Werner (Gründer der Drogerie dm) und Prof. J. Radermacher (Uni Ulm).Und weil „nichts besser ist als gar nichts“ endet der Freitagabend mit gleichnamigen Film in der Schauburg.

Die Workshops am Samstag zu den Themen „Chancengleichheit vs.Wohlfahrtsstaat“, „Strategischer Konsum oder politischesEngagement“, „Elektromobilität oder effizienterVerkehr“ und „Solidarische Ökonomie, vonLateinamerika lernen“ bieten die Möglichkeit, angeleitet von Expert_innen, eigene Konzepte zu erarbeiten. Die abschließendePodiumsdiskussion beleuchtet den möglichen Weg von einer sozialen zur ökosozialen Marktwirtschaft.

Organisiert wird das Wochenende vom Forum für ökosoziale Marktwirtschaft, der Lokalen Agenda 21 e.V. und der TU-Umweltinitiative mit freundlicher Unterstützung des Rektors, des Kanzlers, der Prorektorin für Bildung und und der Umweltkoordinatorin der TU Dresden, des StuRas und der Gesellschaft der Freunde und Förderer der TU Dresden.

Um Voranmeldung für die Stadtführung und die Workshops wird gebeten – als Dankeschön gibt es frei nach dem Motto der Veranstaltung einen fair gehandelten Bio-Kaffee.

Anmeldungen an: ed.iwuutnull@egatluhcshcoh
Programm und weitere Infos unter: www.tuuwi.de

Finale Krise des Finanzsystems in 2011?

Unter dem Titel „Finale Krise des Finanzsystems im nächsten Jahr?“ hat Rainer Sommer bei Telepolis ein Interview mit dem Wiener Wirtschaftsprofessor Franz Hörmann geführt. Hörmanns gab dem STANDARD im Oktober bereits ein Interview, welches unter dem Titel „Banken erfinden Geld aus Luft“ im Internet weite Verbreitung fand.

Im Telepolis-Interview kritisiert er nicht nur die Wirtschaftswissenschaften als Propaganda, sondern prognostiziert einen Systembruch für das kommende Jahr. Das Internet, so sagt er, könnte künftig die Basis für neue Finanzsysteme sein.

Diese Aussage ermuntert uns, unsere Aktivitäten zur Programmierung eines RegionalAtlas mit angeschlossenem Geldsystem für unsere Region weiter voranzutreiben. Wir suchen weiterhin Unterstützer:

  • Programmierer
  • Sponsoren und Spender
  • Hilfe bei der Geburt einer Regionalgenossenschaft für unser regionales Finanzsystem

Das Telepolis-Interview mit Prof. Hörmann findet sich hier.

Und ein Interview zur aufkommenden Irland-Krise findet sich in der ZEIT.

Das Tauschnetz Elbtal benötigt Eure Stimmen!

Der Lokale Agenda 21 für Dresden e.V. und der Lions Club Dresden Agenda 21 haben zum wiederholten Male einen Wettbewerb für Zukunftsprojekte im Raum Dresden ausgelobt. Neben der Jurypreise gibt es auch diesmal einen Publikumspreis, der mit 1000 Euro dotiert ist! Neben dem Tauschnetz Elbtal stehen 5 weitere Projekte aus den Bereichen Kultur, Bildung und Kreativität zur Wahl.

Abgestimmt werden kann online vom 27. September bis zum 1. Oktober 2010 auf www.sz-online.de/agenda.

Es ist eine sehr gute und einfache Möglichkeit das Tauschnetz mit einer Stimme zu unterstützen. Dabei geht es nicht nur um das Preisgeld. Die Aufmerksamkeit, die mit dem Preis verbunden ist, kann mehr Menschen, Firmen und Institutionen auf das Tauschnetz und damit auch auf den Elbtaler aufmerksam machen! Also nutzt die Möglichkeit! Informiert Freunde und Bekannte! Je mehr wir auf diesem Wege erreichen, umso dynamischer kann es mit Tauschnetz und Elbtaler weitergehen!

Aktuelle Entwicklungen: Von RegionalAtlas bis “Fetschertaler”

Auch wenn es manchmal so scheint, rund um den Elbtaler passiert nicht viel, stimmt das nicht. Über ungelegte Eier soll man nicht reden, sagt man, deshalb sind manche Entwicklungen nicht so offensichtlich. Dass wir uns am Kirchentag 2011 beteiligen wollen. Dass wir uns am 13. November gemeinsam mit dem Elbland-Forum bei der Regionalkonferenz in Großenhain vorstellen. Dass wir vorsichtige Gespräche mit Menschen aus Politik und Wirtschaft führen, um Unterstützer und Interessenten zu sammeln. Oder eben auch, dass wir konzeptionell weiterentwickeln und auch Software schreiben. Unser Ziel ist immer noch: Den Elbtaler wirtschaftlich tragfähig zu machen, denn wir sehen anhand anderer Regiogeld-Initiativen: Nur auf Basis des Ehrenamts kann man ein Regiogeld-System nicht lange tragen.

Deshalb entwickeln wir derzeit eine Art „RegionalAtlas“, eine Software fürs Internet, die es uns erlauben wird, Unternehmen und Vereine auf einer Landkarte darzustellen. Jedes Mitglied kann ein Konto auf dieser Plattform erhalten, von dem aus Überweisungen auf andere Konten möglich ist, so daß wir einen elektronischen Elbtaler anstreben. Man kennt ähnliches aus dem Tauschring-Bereich. Und auch ein Marktplatz ist angestrebt, wo sich Angebote und Gesuche veröffentlichen lassen, so daß ein lebendiges Wirtschaftsnetzwerk in unserer Region entstehen kann.

Auch in andere Richtungen denken wir, Arbeitstitel „Fetschertaler“. Rabattkarten gibt es schon viele, trotzdem ist die Idee spannend, wie man mit Hilfe des Regiogeld-Ansatzes auch ein Rabattsystem etablieren könnte, welches von Unternehmen als lokales Kundenbindungsinstrument genutzt werden kann. Mal schauen, wohin solche Entwicklungen führen.

Sollte diese Entwicklungen jemanden besonders interessieren: Wir sind immer an Mitstreitern interessiert!

27. September: Vortrag von Franz Galler

Franz Galler

Franz Galler hat im Berchtesgadener Land das Regiogeld STERNTALER maßgeblich mit aufgebaut. Aus diesen Aktivitäten ist eine Genossenschaft hervorgegangen, die das Regiogeld trägt und bewirtschaftet: Die RegioSTAR eG.

Da auch wir vom Elbtaler über eine Genossenschaftsgründung nachdenken, macht es Sinn, sich mit diesem Modell zu befassen. Deshalb haben wir Franz Galler eingeladen, uns über die aktuellen Aktivitäten der Genossenschaft ins Bild zu setzen und mit uns zu diskutieren:

Montag, 27. September 2010, 19:30 Uhr

im Vereinshaus „Aktives Leben“, Dürerstraße 89 (Dresden Johannstadt).

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Wir bitten außerdem um rechtzeitige Anmeldung!

RegioStar e.G.

Die RegioSTAR eG hat ein genossenschaftsinternes Finanzsystem entwickelt, in welchem neben dem euro-gedeckten Sterntaler auch ein Kooperationsring auf Talente-Basis eingesetzt wird. Mit dem Sterntaler kann sowohl als Gutschein als auch elektronisch per  Karte gezahlt werden, da das Modell auf dem Chiemgauer-System aufsetzt. Außer dem regionalen Finanzsystem betreibt die Genossenschaft auch einen Dorfladen, setzt Permakulturprojekte um und hat weitere Pläne, über die Franz Galler berichten wird.

Bildungsangebot für Schulklassen

Faltblatt Umundu-Bildungsangebot

Im Rahmen des von Dresdner Vereinen und Bürgern initiierten 2.Umundu-Festivals wurde nun auch ein breites Bildungsangebot für Dresdner Schulen und Jugendgruppen zum Thema „global nachhaltiger Konsum und fairer Handel“ auf die Beine gestellt. Das Angebot reicht von Workshops/Gruppenarbeiten bis hin zu Stadtführungen und Vorträgen. Zu finden ist das gesamte Angebot hier.

Auch wir vom Elbtaler sind dabei und versuchen Schülern als auch Lehrern die Themen Geldsysteme, Regionalwirtschaft und Finanzkrise auf neue und aufschlussreiche Art im Klassenzimmer näher zu bringen.

Plakatausstellung - neues Geld

Plakatausstellung „Neues Geld“, welche im Rahmen des Jugendprojekts „i-motion“ in Wörgl entstanden ist und eure Schule für eine Weile schmücken könnte

Wenn Ihr Interesse habt, das diese Themen auch in eurer Schule ein Thema werden, so lassen wir euch gern auf Anfrage das Angebotsblatt zukommen, um es im Lehrerzimmer oder in euren Klassenräumen ins Gespräch zu bringen.

Umundu Festival – Wir waren dabei

Umundu-Festival

Schon die ganze Woche über gab es in der Neustadt ein volles Umundu-Programm. Etliche Filme, Vorträge, und mehrere Ausstellungen zum Thema „global nachhaltiger Konsum“ luden wahrlich zum Neudenken ein.

Gestern gab es das große Finale des 2.Umundu-Festivals. Auf dem Abschlussmarkt vor der Martin-Luther-Kirche in der Neustadt fand das Festival bei besten Wetter seinen lebhaften Höhepunkt. Info-Stände ohne Ende, regionale Erzeuger vor Ort, nur das beste vom Kulinarischen, begleitet von Open-Air-Musik, und, und, machten das Fest wirklich zu einer bunten und unterhaltsamen Treiben.

Vernetzungsmarkt

Auch wir vom Elbtaler waren fleißig mit dabei und nutzten den Markt, um mit verschiedenen Akteuren und Produzenten ins Gespräch zu kommen. Wir sprachen mit einigen Bio-Höfen, und auch mit der Gäa, dem ökologischern Anbauverband, über unser Vorhaben. Wir waren überrascht, das alle den Elbtaler schon kannten, und dem Vorhaben vollkommen aufgeschlossen gegenüber standen. Das zeigt mal wieder, es würden weitaus mehr am Elbtaler teilnehmen als in unserer Unterstützerliste zu sehen ist. Wird Zeit das es los geht.

Der schönste Satz des Tages „Eigenes Geld? Ne, das ist nen Witz, oder?“

Das Fest ist vorbei, was bleibt? Aus dem Umundu-Festival heraus soll am Martin-Luther-Platz ein Wochenmarkt entstehen. Am Samstag, den 26.06. füllt sich der Platz erneut mit fair, bio und regionalen Produkten. Gehen Sie hin und greifen Sie zu!

Großen Dank
an all die Organisatoren und Helfer von Umundu für die grandiose Vorbereitung.
Wir freuen uns auf das nächste Fest.

Der Elbtaler Stand

Chillen im Schatten

Biohöfe - Gesund und Regional

Informieren und Naschen

Martin-Luther-Kirche

Konzert im Freien

Umundu: 3 x Geld-Filme in Dresden

Vom  27. Mai bis 5. Juni findet in Dresden das Umundu-Festival statt: Mit Konzerten, Filmen und Vorträgen soll Bildung in unterhaltsamem Umfeld vermittelt werden. Das Festival hat 2010 den Schwerpunkt „Nachhaltige Geldwirtschaft“ – und da darf der Elbtaler natürlich nicht fehlen. Deshalb moderiert Andreas den „Geist des Geldes„, es läuft „Lets make money“ und Norbert wird nach dem Film „Neues Geld fürs Waldviertel“ einen Vortrag zum Elbtaler halten. Am 5. Juni findet dann auf dem Martin-Luther-Platz ein Markt statt, auf dem der Elbtaler gemeinsam mit dem Elbland-Forum einen Stand präsentiert. Wir freuen uns darauf, mit euch ins Gespräch zu kommen!

Umundu-Festival

Mehr Infos: www.umundu.de

PHP-Programmierer gesucht

Für die Mitarbeit an dem RegionalAtlas suchen wir Programmierer, die sich möglichst mit dem ZEND-Framework auskennen oder bereit sind, sich mit Hilfestellung darin einzuarbeiten. Der RegionalAtlas soll um ein Online-Verrechnungssystem erweitert werden, welches den Grundstein für den Elbtaler legt.

RegionalAtlas ET-Online

Kontakt: ed.gnulkciwtnelanoigernull@tsor.trebron

Dresden muss sparen?

Wenn die Finanznot der Kommunen dazu führt, daß Prioritäten bei der Umsetzung von Projektideen gesetzt werden und die Bevölkerung in die Diskussion einbezogen wird, ist das absolut zu begrüßen! Wir müssen lernen, mit den beschränkten Ressourcen umzugehen, die uns verfügbar sind. Zu diesen beschränkten Ressourcen gehören die natürlichen Rohstoffe und die verfügbare Zeit, die wir haben, nicht jedoch das verfügbare Geld. Diese Sichtweise bedarf einer Erklärung, denn es wird heute als normal angesehen, daß Geld immer und jederzeit knapp ist und es deshalb der Hauptengpass ist, der die Handlungsfähigkeit von Staat, Kommunen, Unternehmen und von uns allen einschränkt.

Wir vom Elbtaler-Verein haben bereits Jahre vor dem Beginn der Finanzkrise auf ihr Kommen hingewiesen. Es ist nicht schwer, die Krisenhaftigkeit des Geldsystems zu sehen, wenn man akzeptiert, daß Geld nichts gottgebenes, sondern etwas Menschengemachtes ist. Nun erlauben wir uns darauf hinzuweisen, daß Geldknappheit ebenfalls kein Naturereignis ist. Geldknappheit hat seine Ursache in der Art und Weise, wie unsere Gesellschaft Geld erschafft. Im digitalen Zeitalter ist Geld nichts anderes als Bits und Bytes in Computern und diese sind – jeder Informatiker wird zustimmen – nicht begrenzt. Jeder, der ein Konto bei einer Bank hat und „mit Karte zahlt“ wird zu einer ähnlichen Sichtweise kommen: Das heutige Geld ist digital und existiert überwiegend in Computern. Wie kommt es, dass es dennoch ständig knapp ist?

Hier beginnt der Widerspruch, mit dem auch wir Dresdner uns auseinandersetzen müssen:
Wir „sparen Geld“ und legen Projekte auf Eis. Haben wir denn keine Bauarbeiter, die diese Projekte durchführen könnten? Fehlt es uns an Menschen, an Wissen und an Kraft, um Kitas zu sanieren, Straßen zu flicken und die Kulturlandschaft unserer Stadt zu pflegen? Nein! Was uns angeblich fehlt sind Euros. Wenn jetzt Euros „gespart“ werden, die nichts anderes sind als Bits&Bytes in Computern, werden Menschen auf Kurzarbeit gesetzt oder verlieren ihre Jobs. Aber als Menschen, die tätig werden wollen, sind sie weiterhin da.

Dieser Widerspruch zeigt die Unsinnigkeit unserer Herangehensweise: Wir Menschen WOLLEN die Umsetzung der unterschiedlichsten Projekt, wir Menschen HABEN das Wissen und die Zeit, um diese Projekte zu realisieren, aber es mangelt uns an Bits&Bytes, um diese Projekte zu realisieren. Wenn man bedenkt, daß diese Situation nicht nur Dresden betrifft, sondern Wuppertal und Leipzig, Hagen und Radeberg und hunderte weitere Kommunen im Land, dann werden Erinnerungen an die Schildbürger wach.

Da unser Einflussbereich nicht bis in die Europäische Zentralbank EZB reicht, wo man heutzutage für die Herstellung jener Bits&Bytes verantwortlich ist, die wir Geld nennen, schlagen wir vor, die Kommunen mögen sich selbst in die Lage versetzen, Geld zu erschaffen. Projekte sind da, Unternehmen und Menschen sind da, die diese Projekte realisieren können, woran es mangelt ist ein Zahlungsmittel, um die Projekte und die Projektumsetzer zusammen zu bringen. Die in den letzten Jahren sowohl im deutschsprachigen Raum als auch weltweit entstandenen lokalen und regionalen Währungen zeigen, daß es geht: Menschen finden zusammen, um Geld zu machen, welches ihnen bei der Umsetzung ihrer Projekte hilft. Sie wagen es, über den Tellerrand hinauszudenken und den Sachzwang des Geldmangels in Frage zu stellen. So, wie sich das Geldsystem seit der Trennung vom Goldstandard weiterentwickelt hat, wird es sich auch im digitalen Zeitalter des 21. Jahrhunderts weiterentwickeln. Künftig wird nicht mehr Geld der begrenzende Faktor in der Wirtschaft sein, sondern unsere Fähigkeit und unser Willen wird die Begrenzung darstellen. Es wird Zeit, daß dieses Denken auch in Dresden ankommt und wir uns (regionales) Geld, das wir brauchen, einfach erschaffen, statt unsere Kommune und unsere Region kaputtzusparen.


Mitmachen als Unternehmen Elbtaler-Ausgabestellen FAQ Teilnehmerheft Regionalatlas Denk an deinen Beutel!

Zahlen des Elbtalers

  • teilnehmende Unternehmen:
    55
  • teilnehmende Vereine:
    4
  • Elbtaler auf den Online-Konten:
    15.839,70 ET
  • Elbtaler-Gutscheine im Umlauf:
    1.133 ET

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